Prenzlauer Berg. Das Bezirksamt lässt zurzeit eine Studie zum Thema "Parkraumbewirtschaftung" für die Innenstadtbereiche des Ortsteils anfertigen.
Abgesehen von dem, was die Studie an Ergebnissen bringt, wollen der Pankower Arbeitskreis für öffentliche Ordnung und Verkehr und der Verein aktive Bürger im Prenzlauer Berg wissen, was sie von der Parkraumbewirtschaftung halten.
"Insgesamt 5000 Fragebögen wurden von uns erstellt und sollen nun von Bewohnern und Gästen ausgefüült werden", erklärt Johannes Kraft vom Arbeitskreis für öffentliche Ordnung und Verkehr. Die Initiatoren der Befragung wollen vor allem wissen, welche Probleme Bewohner und Gäste bei der Einführung einer Parkraumbewirtschaftung im südlichen S- Bahnring befürchten und ob sie der Meinung sind, dass sich mit Parkraumbewirtschaftung die Parkplatzsituation in diesem Bereich verbessen lässt. Johannes Kraft: "Wir hoffen auf eine rege Teilnahme an der Befragung und sind gespannt auf die Ergebnisse, die wir nach der Auswertung im Internet bekannt geben werden. Das Problem der fehlenden Parkplätze muss gelöst werden. Zu einer reinen Einnahmequelle darf dei Parkraumbewirtschaftung nicht verkommen."
Torsten Kühne vom Verein aktiver Bürger im Prenzlauer Berg meint: "Ich bin mir sicher, dass sich zeigen wird, dass das Aufstellen einer Parkuhr keinen freien Parkplatz schaffen wird. Damit ist keinem geholfen."
Die Fragebögen liegen seit Anfang der Woche in zahlreichen Restaurants in Prenzlauer Berg aus. Sie sind aber auch über die Geschäftsstelle des Arbeitskreises für öffentliche Ordnung und Verkehr in der Fröbelstraße 17, 10405 Berlin zu beziehen.
Weitere Informationen dazu gibt es unter Tel. 90 295 50 09 BW
Für Rückfragen stehen zur Verfügung:
Ansprechpartner: Johannes Kraft | AG Oeffentliche Ordnung und Verkehr