Berlin und die BVG waren durch Verdi-Streiks lahm gelegt. Heftige Windböen mit starken Regenfällen machten es den interessierten Menschen nicht einfach, den Weg nach Blankenfelde in das Gasthaus „Blaue Ente“ zu finden. Hierher nämlich hatte sich Ehrengast Dr. Friedbert Pflüger, Fraktionsvorsitzender der Berliner CDU im Abgeordnetenhaus, für diesen Mittwochabend um 20.00 Uhr angesagt.
Hier wollte er Manuela und Dieter Michehl die besten Glückwünsche zum 16. Jahrestag ihres traditionellen „Blankenfelder Bürgerstammtisches“ persönlich überbringen. Würden alle Gäste trotz der widrigen Bedingungen kommen? Findet der Ehrengast pünktlich das Ziel? Sie kamen alle. Um 20.00 Uhr hat Gastgeber Dieter Michehl vor voll besetzten Tischen und einem gut aufgelegten Friedbert Pflüger den 176. Blankenfelder Bürgerstammtisch feierlich eröffnet. Zu Beginn gab es Blumen und Glückwünsche, überreicht durch Helga Smolka. Über 50 Gäste waren der Einladung gefolgt. Darunter der Ehrenvorsitzende der Pankower CDU, Dr. Peter Luther, René Stadtkewitz MdA, Vertreter der Bürgerinitiative ICAT e.V., der örtlichen Feuerwehr, drei Gäste aus dem südlichsten Pankower CDU "OV Greifswalder Straße“, und natürlich die treuen Blankenfelder Bürger, die diese Erfolgsgeschichte über 16 Jahre hinweg ermöglicht haben. Unter ihnen ein bekennendes SPD-Mitglied, das unter starkem Beifall sichtliches Unbehagen über das Vorgehen des rot-roten Senates zur geplanten Schließung des Flughafen Tempelhofs äußerte. Der Flughafen Tempelhof war nur ein Thema, zu dem Friedbert Pflüger deutlich Stellung bezog. Er warnte die Flughafengegner vor Ignoranz, Neiddebatten und zügelloser Polemik. An die Adresse des Berliner Senates gerichtet, warb er dafür, gemeinsam mit den Menschen Politik zu machen, nicht an ihnen vorbei. Pflüger bekräftigte seine betont kritische Haltung zum Moscheebau in Heinersdorf, der in der entscheidenden Phase ohne die Beteiligung der Menschen rücksichtslos vorangetrieben wurde. Anstatt sich ausschließlich im Glanz von Berlinale und Millionen Euro teuren Imagekampagnen wie „be Berlin“ zu sonnen, sollte sich der Regierende Bürgermeister lieber vor Ort bei den Streikenden BVG-Mitarbeitern um Lösungen der Probleme Berlins und seiner Bürger bemühen. Neben seinen persönlichen Glückwünschen an Manuela und Dieter Michehl, dankte er namentlich dem Kreisvorsitzenden der CDU Pankow, Peter Kurth sowie den anwesenden Dr. Peter Luther und René Stadtkewitz für die gute und erfolgreiche politische Zusammenarbeit innerhalb der CDU, auch über die Grenzen des Bezirkes Pankow hinaus. Den 50 Gästen im Gasthaus „Blaue Ente“ zeigte sich ein kämpferischer und engagierter CDU-Fraktionsvorsitzender. Nach einer knapp zweistündigen, lebhaften Diskussion, hat dieser Abend den Menschen in Blankenfelde gezeigt, dass die Berliner Union auf gutem Weg ist, heraus aus ihrem Stimmungstief.
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