Im Rahmen einer Reinigungsaktion unter dem Titel „Subotnik - Union vor Ort“ wurden an einem sonnigen Sonnabend im Oktober auf Initiative des Ortsverbandes Prenzlauer Allee Farbschmierereien auf zahlreichen Bänken am Kollwitzplatz beseitigt und der intensive Kontakt mit dem Bürger vor Ort gepflegt. Der Ortsverband Prenzlauer Allee rief und zahlreiche Helfer aus nah und fern folgten dem Ruf an den Kollwitzplatz im Herzen des Prenzlauer Bergs.
Der Kollwitzplatz staunte nicht schlecht, als Mitglieder der Union aus Pankow, Neukölln, Steglitz-Zehlendorf, Lichtenberg und dem übrigen Bundesgebiet mit Handschuhen und Putzlappen bewaffnet die Bänke auf dem Platz von den Schmierereien der letzten Jahre befreiten und auf diese Art und Weise beispielhaft bürgerschaftliches Engagement vor Ort demonstrierten. Was sich die unter anderem vorbeikommende Sozialsenatorin Knake- Werner (Linke) gedacht haben mag, konnte zwar nicht in Erfahrung gebracht werden, aber die Reaktionen der übrigen Passanten reichten von den üblichen Beschimpfungen bis hin zu aufmunterndem Lob. Aber nicht nur die Freunde aus den anderen Bezirken und Bundesländern eilten zum Kollwitzplatz, sondern auch unser französischer Nachbar schickte eine Delegation zur Unterstützung. Während die schönsten Franzosen Berlin gerade wieder verlassen haben, waren die erfolgreichsten Franzosen von der UMP im Prenzlauer Berg an der Seite der Union zu finden. Damit die zahlreichen französischen Touristen vor Ort auch Notiz von der deutsch-französischen Kooperation nehmen konnten, erhielt die Reinigungsaktion auch einen französischen Titel: „Nettoyage plus blanc que blanc – L’union en action“. Der strahlende Sonnenschein und der Duft von frischen Baguettes und Croissants ließen den Tatendrang der zahlreichen Sauberfrauen und –männer in ungeahnte Höhen wachsen, so dass am Ende der mehrstündigen Aktion alle Bänke in neuem Glanz erstrahlen konnten. Selbst das Führungspersonal der Pankower Union, allen voran deren Vorsitzender Peter Kurth, waren sich nicht zu schade, den Schweiß der Edlen fließen zu lassen und sich die Hände schmutzig zu machen. Das Beschmutzen der weißen Westen konnte hingegen durch T-Shirts, die vom neuen Selbstbewusstsein der „CDU 2.0“ kündeten, erfolgreich verhindert werden. Neben dem Humankapital leistete auch das rollende Material des Landesverbandes in Form des Informationsmobils „UVO – Union vor Ort“ seinen Beitrag zum Erfolg der Aktion. Mit Schirmen, Plakaten, Absperrbändern, Flaggen, Hinweisschildern, T-Shirts und dem orangefarbenen UVO war die optische Dominanz der Union am Platze zur sicherlich nicht ganz ungeteilten Freude der politischen Mitkonkurrenten jederzeit gewährleistet.
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