Dr. Peter Luther übt scharfe Kritik an dem neuen Einsatzkonzept der Berliner Feuerwehr zum Rettungswesen und der Brandbekämpfung.

Durch Umsetzung der EU-Richtlinie (es dürfen nur weniger Arbeitsstunden als bisher geleistet werden) gehen der Berliner Feuerwehr Leistungen von etwa 300 Personen in der Notfallrettung und der Brandbekämpfung verloren.
Der neue Berliner Landesbranddirektor möchte mit einem neuen Einsatzkonzept dem entgegenwirken und glaubt den Verlust an Personal nur durch ein neues Konzept, erarbeitet nach einer Computersimulation, auszugleichen. Dr. Luther kritisierte mit scharfen Worten dieses Herangehen. In dieser Thematik gehe es nicht um Personal, dass im Kulturbereich oder im Straßenbau fehle, sondern in einem Bereich, wo innerhalb von Minuten erwartet werden kann Leben zu retten. Er erinnerte an eine Situation schon vor dem Personalverlust von etwa 300 Stellen, dass ein Mensch sterben musste, weil der Notarztwagen erst nach etwa 33 Minuten am Unfallort war. Dr. Luther empfahl, sich nicht auf eine Computersimulation oder Statistik zu verlassen, sonder die schon bisher unzureichende Ausstattung des Rettungswesens bei der Berliner Feuerwehr dadurch zu verbessern, indem man z.B. Rettungsdienstaufgaben den Hilfsorganisationen (DRK, ASB, Johanniter...) die das schon jetzt z.T. machen (wie übrigens auch in München) in deren Regie und Verantwortung überträgt und die frei werdenden Kapazitäten der Brandbekämpfung zuführt.

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