CDU-Fraktion Pankow: Notstromaggregat muss einsatzbereit bleiben
Die CDU-Fraktion Pankow setzt sich für eine verlässliche Krisenvorsorge im Bezirk ein. Mit einem Antrag der Bezirksverordneten Sascha Groß und David Paul fordert sie das Bezirksamt auf, mit den zuständigen Landes- und Bundesbehörden eine Verwaltungsvereinbarung abzuschließen. Ziel ist es, das bezirkseigene Notstromaggregat regelmäßig im Rahmen von Übungen durch das Technische Hilfswerk oder die Feuerwehr zu nutzen.
Der Bezirk verfügt über ein leistungsfähiges Notstromaggregat, das bislang außerhalb der jährlichen technischen Prüfung kaum eingesetzt wird. Längere Standzeiten ohne realen Betrieb können die Zuverlässigkeit solcher Geräte erheblich beeinträchtigen. Im Ernstfall besteht die Gefahr, dass es nicht die erforderliche Leistung erbringt. „Der Bezirk muss sicherstellen, dass das Notstromaggregat in die Übungsabläufe von THW und Feuerwehr eingebunden und unter realistischen Bedingungen betrieben wird“, so Sascha Groß. „Nur wenn es im Ernstfall zuverlässig funktioniert, ist es eine echte Absicherung.“
„Spätestens der linksextremistische Anschlag auf die Stromversorgung im Berliner Süden zu Beginn des Jahres hat gezeigt, wie verwundbar unsere kritische Infrastruktur ist und wie wichtig belastbare Katastrophenvorsorge ist“, ergänzt David Paul. „Durch den regelmäßigen Einsatz des Notstromaggregats bei Übungen von THW und Feuerwehr sichern wir seine dauerhafte Funktionsfähigkeit und gewährleisten den Einsatz als Katastrophenleuchtturm im Bedarfsfall.“