CDU-Fraktion Pankow fordert mehr Transparenz bei öffentlichen Kunstprojekten

Die CDU-Fraktion Pankow will die Qualität, Vielfalt und vor allem Transparenz bei Kunst-am-Bau-Projekten im Bezirk stärken. Mit einem Antrag der Fraktionsvorsitzenden Denise Bittner und des Bezirksverordneten Stefan Blauert wird das Bezirksamt in der BVV ersucht, bei Kunst-am-Bau-Maßnahmen mit einem Budget ab 50.000 € grundsätzlich ein offenes Wettbewerbsverfahren durchzuführen. Grundlage dafür soll der Leitfaden „Kunst am Bau und Kunst im Stadtraum für das Land Berlin“ sein.

Kunst am Bau ist ein zentraler Bestandteil öffentlicher Baukultur und trägt wesentlich zur gestalterischen und kulturellen Aufwertung öffentlicher Räume bei. „Aktuell gehen Vergaben solcher Projekte in der Regel nur an vorausgewählte Künstler, was höchst intransparent ist und den Nährboden für Begünstigungen schafft“, so Denise Bittner. „Mit einem offenen Wettbewerb, der allen professionellen Künstlern offensteht, schaffen wir dagegen ein faires Verfahren für alle. Gerade bei größeren Projekten ab 50.000 € sollte daher künftig ein offenes Verfahren die Regel sein.“

Offene Wettbewerbe stärken nicht nur die Transparenz bei der Vergabe öffentlicher Mittel, sondern ermöglichen zudem auch eine breitere gesellschaftliche Beteiligung an Gestaltungsprozessen im öffentlichen Raum. Auch die Debatte über Kunst im Alltag wird so befördert.

„Pankow wächst stetig und ist kulturell sehr vielfältig. Deshalb ist es wichtig, dass Kunst-am-Bau-Projekte diese Vielfalt widerspiegeln und möglichst vielen Künstlern die Möglichkeit geben, sich zu beteiligen“, so Stefan Blauert. „Mit einer klaren Festlegung auf offene Wettbewerbe ab 50.000 € setzen wir ein starkes Zeichen für Qualität, Fairness und eine moderne Kulturpolitik im Bezirk.“