Johannes Kraft MdA fordert schnellere Umsetzung bereits beschlossener Fußgängerüberwege
Der Pankower CDU-Abgeordnete Johannes Kraft setzt sich für eine schnellere Umsetzung von Fußgängerüberwegen in Berlin ein. Gemeinsam mit der CDU-Fraktion hat er einen Antrag in das Berliner Abgeordnetenhaus eingebracht, der fordert, bereits verkehrsbehördlich angeordnete dauerhafte Fußgängerüberwege vorzeitig temporär zu errichten.
Bislang vergehen häufig viele Monate oder sogar mehrere Jahre zwischen der verkehrsrechtlichen Anordnung eines Fußgängerüberwegs und seiner baulichen Umsetzung, wie etwa bei den geplanten Zebrastreifen über die Blankenburger Chaussee/Ecke Beuthener Straße in Karow oder an der Blankenfelder Straße/Chartronstraße in Französisch Buchholz. Der Senat soll daher die notwendigen rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen schaffen, um solche Überwege übergangsweise durch temporäre Lösungen umzusetzen. Künftig sollen dann insbesondere an Schulwegen, Senioreneinrichtungen, Spielplätzen und Haltestellen sichere Querungen kurzfristig ermöglicht werden, sofern dort bereits ein dauerhafter Fußgängerüberweg angeordnet wurde.
Da hierfür bislang kein geregeltes Verfahren existiert, soll der Senat gemeinsam mit den Bezirken einheitliche und verbindliche Vorgaben entwickeln, die den Anordnungsprozess beschleunigen und die Umsetzung vereinfachen. Dabei kann sich etwa an bestehenden Regelungen für temporäre Fußgängerüberwege orientiert werden, wie sie bereits im Rahmen von Baumaßnahmen angewendet werden.
„Wir wollen nicht länger hinnehmen, dass dringend benötigte Zebrastreifen auf sich warten lassen, obwohl sie längst angeordnet sind“, so Johannes Kraft, verkehrspolitischer Sprecher der Berliner CDU-Fraktion. „Temporäre Lösungen können sofort für mehr Sicherheit sorgen – besonders für die schwächsten Verkehrsteilnehmer, etwa Kinder. Denn aktuell zeigt sich: Es dauert einfach viel zu lange.“