"Für den Erfolg des Mitarbeiterbeteiligungsfonds ist es neben den gesetzlichen Rahmenbedingungen förderlich, wenn mehrere Unternehmen - ggf. über ihre Verbände und unter Einschaltung der Gewerkschaften - gemeinsam die Auflegung solcher Fonds forcieren.", so ist es im Referentenentwurf des Gesetzes zur steuerlichen Förderung der Mitarbeiterkapitalbeteiligung des Bundesfinanzministeriums zu lesen.
Der CDA Kreisvorsitzende von Pankow und stellvertretende CDA-Landesvorsitzende von Berlin, Egbert Biermann, meint dazu: "Endlich kommt Schwung in die Beteiligung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Kapital ihrer Unternehmen. Hervorzuheben ist dabei, dass die Große Koalition nicht nur die direkte Beteiligung vorsieht, sondern auch Fonds ermöglicht. Diese Fonds müssen vor allem ein Instrument werden, um auch Beschäftigten von kleinen und mittleren Unternehmen eine Beteiligung am Kapital ihrer Arbeitgeber zu ermöglichen. Im nun bald beginnenden parlamentarischen Verfahren ist klar herauszustellen, dass solche Fonds auch durch Tarifverträge eingerichtet werden können. Nur wenn die Kapitalbeteiligung zu einem wichtigen Bestandteil der Tarifpolitik werden kann, wird die bisherige magere Bilanz (vgl. Grafiken des IAB in der Anlage) mittelfristig zu einem Erfolgschlager der Wirtschaftsgeschichte werden."
"Recht gut geregelt im Entwurf des BMF ist die Flexibilität der Anlageformen. Es reicht jedoch vollkommen aus, die Anlageformen auf eine bestimmte Quote nicht börsennotierter Unternehmensbeteiligungen zu begrenzen.", meint Sascha Brok, stellv. Vorsitzender der CDA Pankow. Da das Instrument jedoch neu geschaffen werde, sei zu überlegen, ob man anfänglich die Kapitalbindung für die beteiligten Unternehmen niedriger halten sollte. Denn zur Reduzierung des Klumpenrisikos müsse eine breite Streuung der Anlagegelder sichergestellt sein. An dieser Stelle gelte: die Kapitalsicherheit ist höher zu bewerten als die Bindung an die beteiligten Unternehmen, so Brok weiter.
"Das Mitarbeiterbeteiligungsgesetz ist ein hervorragendes Beispiel für Sozialpolitik mit ökonomischen Mitteln: doppelte Freiwilligkeit, Flexibilität, Kapitalbeteiligung der Arbeitnehmer. Dafür stehen die Sozialausschüsse der CDU seit Jahrzehnten ein.", resümieren Biermann und Brok.
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Ansprechpartner: Sascha Brok | CDA Pankow